Zwangsversteigerung Schnäppchen oder Kostenfalle ?

 

Eine  Zwangsversteigerung bietet die Möglichkeit günstig an eine Immobilie zu kommen. Natürlich steckt hinter jeder Zwangsversteigerung eine Tragödie. Jemand verliert seine  Immobilie. Ein zerstörter Lebenstraum wird zur traurigen Realität.

 

 

 

Allerdings kann die Zwangsversteigerung für den Schuldner auch ein finanzieller Neustart bedeuten. Denn schließlich besteht die Chance alle Schulden auf einmal loszuwerden. Doch bevor es überhaupt dazu kommt gibt es noch einige Möglichkeiten, die man auf jeden Fall ausschöpfen sollte. Sprechen Sie bei finanziellen Engpässen sofort mit ihrer Bank oder Bausparkasse. Versuchen Sie die Tilgung zu reduzieren oder ganz auszusetzen. Besprechen Sie gemeinsam die Möglichkeit einer Umschuldung, das kann ihre Belastung dauerhaft senken. Bei Arbeitslosigkeit oder Hartz IV können die Zinsraten vom Staat übernommen werden, lassen Sie bei der Wohngeldstelle einen Kostenzuschuss prüfen. Die Bank hat an einer Zwangsvollstreckung in  der Regel kein Interesse daher wird sie an einer Lösung mitarbeiten. Kommt es doch zu einem Termin, brauchen Sie professionelle Hilfe http://www.gsi-management.de/ der Anbeiter wird immerhin von Focus Online empfohlen. Doch seien Sie stets wachsam, schwarze Schafe sind nicht selten.

 

 

 

                                     Ablauf einer Zwangsversteigerung

Der Ablauf ist gesetzlich geregelt. Vor dem Termin muss das Gericht ein Wertgutachten erstellen lassen. Da der Eigentümer keine Besichtigungen mit Interessenten zulassen muss, ist das Gutachten oft der einzige Anhaltspunkt über den Zustand der Immobilie. Allerdings kann er auch dem Gutachter den Zutritt verweigern. Der wird das im Gutachten vermerken und mit Sicherheitsbaschlägen arbeiten. Der Rechtspfleger verkündet am Anfang der Versteigerung das Mindestgebot. Das bestht in der Regel nur aus den Kosten für die Zwangsversteigerung. In der Regel wechselt keine Immobilie zum Mindestgebot den Eigentümer. Denn erstens hat der Rechtspfleger eine Sorgfaltspflicht und muss darauf achten das die Immobilie nicht verschleudert wird, und zweitens müssen die Gläubiger zustimmen. Das werden Sie bei einer reinen Kostendeckung nicht machen. Wer ein Gebot abgeben möchte muss sich ausweisen. Ohne Sicherheitsleistung kann kein Gebot abgegeben werden. Es werden nur noch Schecks entweder von ihrer Hausbank oder der Landeszentralbank akteptiert oder Einzahlung bei der Gerichtskasse. Übrigens beträgt die Sicherheitsleistung in der regel 10% des Verkehrswertes. Während der Bieterstunde können Gebote abgegeben werden. Es folg die Verkündung des Meistbietenden. Ob er die Immobilie tatsächlich bekommt hängt davon ab ob die Zuschlagsgrenzen eingehalten wurden und die Gläubiger zustimmen.

                                        Wie geht es weiter ?

Für den Zuschlag werden Kosten fällig diese sind die Gerichtskosten für das Verfahren und die Grunderwerbsteuer. Bis zum Verteilungstermin muss der Erssteigerer 4% Zinsen auf sein Gebot zahlen. Bitte legen Sie dem Gericht vor dem Verteilungstermin eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt, über die geleisteten Grunderwerbsteuer vor. Vorher kann keine Umschreibung im Grundbuch erfolgen. Der Verteilungstermin findet ca. 6 bis 8 Wochen nach der Versteigerung statt. Bis dahin muss auch der Kaufpreis bezahlt sein.

 

                                          Das sollten Sie beachten

Ihre wichtigste Informationsquelle ist das Gutachten. Da der Gutachter aber nicht immer Zutritt zum Objekt hat ist es mit Vorsicht zu genießen. Eine Haftung des Gutachters ist eher unwahrscheinlich. Versuchen Sie mit dem Nocheigentümer einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Das grundbuch einsehen, nicht vergessen. Kären Sie ihren Finanzierungsrahmen vor der Zwangsversteigerung. Er ist gleichzeitig ihr Limit. Sie treten mit Profis in den Ring, deshalb empfehle ich ihnen einige Termine zu besuchen. Sie lernen wie die Bieter aggieren und lernen die  Abläufe genau kennen. Halten Sie sich strickt an ihr Limit, den alles was darüber hinaus geht zahlt die Bank nicht, aber Sie haften !  Nie das erste Gebot abgeben. So erkennen Sie recht schnell welcher der Anwesenden wirklich interesse hat und wer nur zuschaut. Bleiben Sie ruhig, bieten sie in unregelmäßigen Abständen mit. Verwirren Sie ihre Mitbieter mit ungeraden Beträgen. Auch wenn ihr Limit näher rückt, bleiben Sie ruhig. Wenn es heute nicht klappt, dann ein andermal. Informationen zu Bundesweiten Zwangsversteigerungen gibt es  auf dem Justizportal, um an alle relevanten Informationen zu kommen sind teure Abos von sogenannten Dienstleistern nicht nötig.

 

 

 

 

 

 

 

 

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