Verkaufspreis-richtig verhandeln !

Der erste Verkaufspreis, ist in der Regel die Einladung zu verhandeln. Wenn das Angebot allerdings in der  Spanne  von 10 % um den marktgerechten Preis liegt, schlagen Sie zu!  Aber meistens entspricht das erste Angebot nicht ihren Vorstellungen.Manchmal sind die ersten Angebote geradezu beleidigend, das kann Unwissenheit aber auch Taktik sein. Wenn Sie ihre Hausaufgaben gemacht, umschiffen Sie die letzte Klippe spielend. Dann steigen ihre Chancen immens. Ihren gewünschten Verkaufspreis zu erzielen. Sie sollten beim Angebotspreis einen kleinen Spielraum lassen, um den Sie bereit sind zu verhandeln.Aber verschießen Sie nicht gleich in der ersten Runde ihr ganzes “Pulver”.

 

Verkaufspreis, Einfamilienhaus im Bauhhausstil

 

                                Beliebte Preisdrücker Tricks

– Es wird so getan, als wenn man dem Eigentümer einem Gefallen tut, wenn man seine Immobilie kauft.

– Wir stehen noch mit einem anderen Eigentümer in Verhandlung

( Es soll Druckaufgebaut werden ).

– Gegebenheiten, die vorher kein Thema waren sind nun plötzlich ein Argument für eine satte Preisreduzierung (z.B. kein Tageslichtbad, kein Gäste -WC, kein Aufzug etc.). Diese Dinge sind, sofern Sie eine Fachmännische Bewertung haben vornehmen lassen bereits im marktgerechten Preis berücksichtigt, also eingepreist.

– Es werden manchmal zweifelhafte Vergleiche zu anderen Immobilien gezogen. Hinterfragen Sie hier ganz genau, worauf der Interessent hier seine Erkenntnisse bezieht und wie er sie belegen kann.

– Bei Immobilien ist Grundsätzlich eine Verhandlung von 15% drin (Blödsinn!).

 

                            Der Verkaufspreis – verhandeln Sie sicher

Auch wenn Sie im ersten Moment enttäuscht sind, signalisieren Sie Verhandlungsbereitschaft. Abgesehen davon, bleiben Sie in dem vorher abgesteckten Rahmen. Bieten Sie eine kleine Reduzierung an . Analysieren Sie genau die Reaktion des anderen. Will er sich überhaupt einigen ?  Anders ausgedrückt, ist eine Verhandlung sinnvoll ? Jemand, der nur seine Interessen dursetzen will, ist nicht der Richtige.Reisende soll man nicht aufhalten.Der richtige Käufer kommt bestimmt. Wenn Sie sich mündlich einig geworden sind, bleiben Sie trotzdem in der Werbung. Kaufpreisvereinbarungen, Reservierungen etc. sind in Deutschland nicht bindend ! Es zählt nur die Unterschrift beim Notar. Bitten Sie  den Interessent deshalb um Verständnis, dass Sie bis zur Unterschrift beim Notar ihre Immobilie weiterhin anbieten werden. So bauen Sie sanften, aber wikungsvollen Druck auf. Wenn ihr Interessent es ernst meint wird er so schnell wie möglich einen Notartermin vereinbaren wollen. Grundsätzlich kann der Käufer den Notar bestimmen, wenn Sie aber einen kennen der schnelle Termine vergibt, schlagen Sie einen vor. Es sollte nicht zu viel Zeit bis zum Termin verstreichen. Bei Geschäften unter Privatleuten gibt es keine Wartezeiten. Die 14-tägige Wartezeit gilt nur, wenn der Verkäufer keine natürliche Person ist.

 

 

 

 

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