Immobilienfinanzierung mit Förderung

Nutzen Sie alle Fördermöglichkeiten bei ihrer Immobilienfinanzierung. Auch Familien mit geringerem Einkommen haben gute Chancen Eigentum zu erwerben. Der größte Geldgeber ist die KFW. Beantragen Sie die Förderungen über die finanzierende Bank. Die hat aber oft gar kein Interesse daran. Daher informieren Sie sich ausführlich.

 

Immobilienfinanzierung und KFW

Die KFW hat eine Fülle von Förderungsprogrammen. Im wesentlichen sind das Sanierungs-Modernisierungs-und Finanzierungsprogramme. Sie müssen alle Programme vor dem Start beantragen. Später ist es meist nicht oder nur sehr schwer möglich. Beachten Sie, dass nicht alle Programme miteinander kombinierbar sind. Ein solider Baustein ist das Wohneigentumsprogramm. Zumal Sie diesen mit Neubau-und Sanierungsvorhaben kombinieren können. Die bis zu dreijährige Tilgungsfreiheit ist nicht zu unterschätzen. Denn gerade am Anfang kommen viele, auch unerwartete Kosten auf Sie zu. Deswegen kann eine anfängliche finanzielle Entlastung von großem Nutzen sein.

 

 Förderung für Familien mit Kindern

Neben der KFW Förderung haben Familien mit Kindern die Möglichkeit über ihr Bundesland gefördert zu werden. Die Länder halten zinsgünstige und monatliche Aufwendungshilfen bereit. Hierzu können Sie noch Baukostenzuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen, beantragen. Obendrein übernehmen Bund und Länder Bürgschaften. Einige Gemeinden stellen Familien mit mindesten zwei Kindern verbilligtes Bauland zur Verfügung. Die Einkommensgrenzen liegen bei Einpersonenhaushalte bei 12.000 Euro, bei  Zweipersonenhaushalte bei 18.000 Euro für jeden weiteren im Haushalt lebenden Angehörigen erhöht sich der Betrag um 4500 Euro, für jedes Kind um 500 Euro. Die die Bundesländer sind nach dem WoFG ermächtigt von diesen Granzen abzuweichen. Dabei spielen örtliche und regionale wohnwirtschaftliche Verhältnisse eine Rolle. Sie sollten vor Beginn alle Anträge stellen, im nachhinein ist eine Förderung nicht mehr möglich. Es besteht für die Förderung kein Rechtsanspruch. Wenn die Fördertöpfe leer sind, gibt es nichts mehr. Deshalb empfehle ich die Anträge frühzeitig zum Jahresanfang zu stellen.

 

 

 Regionale Förderungsprogramme

 

Eine Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau kommt eher bei Neubauten in Betracht. Bei Bestandsimmobilien sollten Sie eine regionale Förderung prüfen. Fragen sie bei ihrer Kommunen nach. Manche Kommunen möchten die Ortskerne wiederbeleben und fördern Käufer gezielt bei der Instandsetzung. Prüfen Sie ob ihr Gebäude obendrein unter Denkmal- oder Ensembleschutz steht. In diesem Fall können Sie Zuschüsse von der örtlichen Denkmalbehörde erhalten. Die Zuschüsse variiren von Gemeinde zu Gemeinde, es gibt keine Bundeseinheitliche Richtlinie. Dessen ungeachtet müssen Sie sich vor Ort informieren.

 

Kombinieren Sie ihre Immobilienfinanzierung mit einer Förderung, das ist meistens günstiger als ein reines Annuitätendarlehen. Verbraucherschützer raten von der beliebten Variante, der Banken, ein Dahrlehn mit einem Bausparvertrag zu kombinieren ab. Die Beratungsqualität der Banken stand in der Vergangenheit oft in der Kritik. Zumal wenn es darum geht die bankeigene Finanzierung mit einem Förderprogramm zu kombiniern. Dementsprechend sollten Sie sich auf jeden Fall noch eine weitere Meinung  von einem unabhängigen Finanzierungsberater einholen. Mittlerweile gibt es auch Firmen, die auf eine Beratung bei Förderungen spezialisiert sind. Sie vermitteln in der Regel keine Kredite. Bei allen Möglichkeiten sollten Sie auch eigene Nachforschungen anstellen. So können Sie die Kompetenz ihre Beraters zumindesten einschätzen.

 

 

 

 

 

 

 

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